TSV
Jubiläumsball - Der erste offizielle Auftritt der Regenten
Toller Jubiläumsball des TSV Blankenheim
Frank und Anja regieren in Blangem:
Bericht
vom Kirchenchorball 1
Bericht
vom Kirchenchorball 2
Rathausempfang
2001 Seite 1
Rathausempfang
2001 Seite 2
Rathausempfang
2001 Seite 3
Musikalischer
Frühschoppen 1
Musikalischer
Frühschoppen 2
Frank
I. und Gefolge spendeten Lebenssaft
Rosenmontagszug
in Blankenheim
Fernsehen
berichtete live vom Blankenheimer Geisterzug
Geisterzug
in Blankenheim
Kaisergarde
Blankenheim: Schick und zackig seit nunmehr 40 Jahren
40-jähriges
Jubiläum der Kaisergarde
Die
Brautleute antworteten mit einem kräftigen „Ja“

Kölner Stadtanzeiger Archiv der Rubrik Lokales - Euskirchen vom
15.01.2001:
Der erste offizielle Auftritt der Regenten
Frank I. und Anja stürmisch begrüßt
Von Johannes Puderbach
Blankenheim - Die Erwartungen an das neue Blankenheimer
Prinzenpaar waren hoch, und so wartete man am Samstagabend in der Weiherhalte
beim Jubiläumsball des Turn- und Sportvereins (TSV) voller Vorfreude auf den
ersten offiziellen Auftritt von Prinz Frank I. (Bertram) und Prinzessin Anja
(Johnen). Als die neuen Regenten dann mit Verspätung die heimische Bühne
betraten, war binnen weniger Minuten klar, dass den Jecken an der Oberahr eine
tolle Session bevorsteht.

Eine turbulente Premiere präsentierte das Prinzenpaar Frank I.
und Anja beim Jubiläumsball des TSV Blankenheim in der Weiherhalle (Bild:
Puderbach)
Mit närrischen Ovationen wurden die Tollitäten beim
Einmarsch in den Saal begrüßt. Kreuz und quer wirbelte das Prinzenpaar samt
Gefolge über die Tanzfläche, um die Gäste in jecke Stimmung zu versetzen.
Erst nach einer Viertelstunde, nachdem auch der letzte Besucher noch ein Bützchen
bekommen hatte, konnten die Regenten die Bühne betreten. Prinz Frank II. musste
erst einmal in die zweite Reihe zurücktreten, denn zunächst stand Prinzessin
Anja im Mittelpunkt. "Schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten hältst Du in
unserem Verein Deinen Daumen auf der Kasse", begrüßte TSV-Vorsitzender Jürgen
Krämer seine junge Vorstandskollegin. Als besondere Überraschung hatte sich
der vom Tischtennis dominierte Verein dazu entschlossen, die Volleyballspielerin
mit der Ehrennadel auszuzeichnen. Noch dazu bekam das Regenten-Paar ein
Fotoalbum geschenkt. Auch Werner Weber von der Volleyball-Abteilung freute sich
über die neue Regentin: "Als Du im Sommer angekündigt hast, die nächste
Zeit etwas kürzer treten zu wollen, haben wir alles Mögliche gedacht - nur
nicht, dass Du Prinzessin wirst."
"Anja ist nicht nur eine tolle Prinzessin, sondern
auch eine tolle Frau", verkündete Prinz Frank I. von der Bühne herab.
Seine Angebetete bekannte sich offen zu ihrer Nervosität, bevor sie dem TSV zum
75-jährigen Jubiläum viel Glück wünschte. "lch brauche dieses Jahr
nichts zu tun", meinte sie erleichtert.
Damit war der formelle Teil erledigt, und die
Narrenherrscher konnten ihre Talente demonstrieren. Als Opfer hatten sich die
beiden den Vereinsvorsitzenden Jürgen Krämer auserkoren, der sein Amt im Frühjahr
"nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten", so meinte Anja, niederlegen
will." In Deinem Verein fehlt mir eine Abteilung: der Fußball", erklärte
Frank I. und bot dem Vereinschef eine Übungsstunde an. Während der Regent in
voller Montur mit einem Kickboard einige Runden durch den Saal drehte,
verkleidete die Prinzessin Jürgen Krämer in einen Torwart. Es folgte eine
kleines Fußballspiel auf der Bühne, und nach dem gelungenen Spaß verkündete
der Prinz: "Wir haben einen neuen Fußballstar!"
Nur an eines müssen sich die Blankenheimer Jecken in
dieser Session noch gewöhnen: Nach Jahrhunderten hat der närrische Gruß
"Blangem Juh-Jah" sein Monopol an der Ahrquelle verloren. Denn gemäß
dem Motto "Om Berg, em Dahl, un övverall, e Levve lang nur Karneval!"
legt der in Blankenheimerdorf geborene Prinz auch beim Jubilieren Wert auf seine
närrischen Wurzeln. "Dörfer Alaaf" zu rufen, das fiel manchem Jubiläumsgast
noch sichtlich schwer. Doch in den kommenden Wochen, soviel ist klar, wird Frank
I. - falls seine Stimme durchhält - diesen Gruß noch vielen Blankenheimern
beigebracht haben.

Kölner Rundschau Archiv der Rubrik Lokales - Euskirchen vom
15.01.2001:

Bürgermeister Karl-Heinz Gatzen (re)
überreichte Jürgen Krämer
den Wappenteller der Gemeinde Blankenheim (Foto Schmitz)
tz Blankenheim. Der Hauptverein TSV Blankenheim e.V.
wurde 75 Jahre alt, 30 Jahre gibt es Tischtennis und noch mehr als 30 Jahre Volleyball. Vorsitzender Jürgen Krämer
hieß am Samstagabend in der Weiherhalle alle herzlich willkommen und freute sich über das zahlreiche
Erscheinen.
Unter den Gästen verweilten Bürgermeister Karl-Heinz Gatzen mit Gattin, Ehrenbürgermeister Toni Wolff mit
Gattin, der evangelische Pfarrer Cäsar, SPD-Ratsmitglied Michael Allmer und Vereinskartellvorsitzender Peter
Benens.
Eine glatte Tanzfläche war vorhanden und die Musikanten Alfons, Hermann und Günther Besseler sorgten für
schmissige Tanzmusik.
"Hansdampf in allen Gassen"
"Große Ehrungen finden am heutigen Abend nicht statt", stellte Bürgermeister Karl-Heinz Gatzen fest, "aber es gibt
eine Person, die seit dem Jahre 1981 das Vereinsleben im TSV geprägt hat. Es ist Jürgen Krämer, ein
Hansdampf in allen Gassen."
Im Jahre 1981 übernahm Jürgen Krämer den Vorsitz und die Tischtennisabteilung als Abteilungsleiter. Den
Hauptverein führte er bis 1993. In dieser Zeit wuchs der TSV von 173 auf über 300 Mitglieder. Es kam
besonders hinzu, dass die Gemeinde die Dreifachturnhalle errichtet hat, wo alle Sportarten ausgetragen werden können.
Jürgen Krämer hat mit Herz und Seele den Verein lebendig gestaltet und eine gesellschaftliche Aufgabe
übernommen, zumal das Jahr 2001 das Jahr des Ehrenamtes ist. Die Tischtennisabteilung spielte sogar in der
Bezirksklasse und nun sind Damen- und Herrenmannschaft in der ersten Kreisklasse. Seit 1992 ist Jürgen
Krämer Schiedsrichter in der Tennis-Bundesliga und Regionalliga. Bürgermeister
Gatzen übergab als Erinnerung den Wappenteller der Gemeinde Blankenheim.
Zum erstenmal trat beim TSV-Jubiläumsball das diesjährige Blankenheimer Prinzenpaar mit Gefolge
öffentlich auf. Frank I. und auch seine Prinzessin Anja haben als Erbgut den Karneval in die Wiege gelegt
bekommen. So einen tollen Empfang hat man über Jahre nicht mehr in der Weiherhalle erleben können.
Anja Johnen ist im TSV auch nicht wegzudenken, zuerst verwaltet sie die Finanzen und spielt Volleyball.
Werner Weber übergab den Gutschein für etwas Kulinarisches und sie erhielt die goldene Ehrenmedaille des TSV.
Das Motto des Prinzenpaares lautet: "Op däm Berg un im Tal un üwerall, datt janze Johr nur Karneval". "Ich
habe nicht nur eine tolle Prinzessin, sondern auch eine tolle Frau", bemerkte der Prinz. Sie verteilten kleine
Schweinchen an die Besucher und die nervös wirkende Prinzessin wünschte dem TSV-Jubiläum alles Gute.
Der Hofstaat besteht aus zweimal Bertram, zweimal Johnen und zweimal Thomas. Mit Blangem "Juh-Jah" und
dreimal "Dörfer Alaaf" kam Stimmung auf.

Kölner Stadtanzeiger Archiv der Rubrik Euskirchen/Eifel
vom13.11.2000:
Neues Prinzenpaar wurde mit
der Sackkarre angeliefert
Blankenheim - An der Ahrquelle hat
die fünfte Jahreszeit begonnen.
Und man muss kein Prophet sein, um vorhersagen
zu können, dass die Session 2000/01 mit Abstand
eine der schwung- und stimmungsvollsten wird, die
der altehrwürdige Karnevalsverein von 1613 je erlebt hat.
Garant dafür ist das neue Prinzenpaar, das die Blankenheimer
Karnevalisten durch die bevorstehende närrische
Zeit führen wird:
Im "Hotel Finkenberg"
proklamierte am späten Samstagabend
Narren-Chef Arno Trappen mit Frank Bertram
und Anja Johnen die neuen Tollitäten. Der Jubel kannte
keine Grenzen, als die beiden regelrecht aus der Kiste
sprangen: In zwei große Pappkartons verpackt, waren
sie auf Sackkarren in die Restauranträume hineingefahren
worden, wo traditionsgemäß alljährlich der Sessionsauftakt
samt Prinzenvorstellung stattfindet. Dass
die Vorstandsriege des Karnevalsvereins im Vorfeld ein
großes Geheimnis um das zu proklamierende Prinzenpaar
macht, gehört mittlerweile zum Ritual dazu. Und
so spannten Arno Trappen und Hubertus Helmig die Anwesenden
auch diesmal wieder mächtig auf die Folter, ehe
sie die Katze aus dem Sack - oder treffender: das Prinzenpaar
aus dem Karton - ließen. Erstmals
regiert an der oberen Ahr ein "gemischtes" Paar: Prinz
Frank I. kommt aus Blankenheimerdorf, Prinzessin Anja
ist ein Blankenheimer Mädchen. Dass man mit Frank Bertram
einen guten Fang gemacht hat, bedurfte am Samstagabend keiner besonderen
Erwähnung.
Ein
Vollblut-Karnevalist
Schließlich
ist er im Karneval alles andere als ein unbeschriebenes
Blatt. Aus den "Dörfer" Sitzungen ist er als
Redner kaum wegzudenken. Gemeinsam zieht Frank mit
seinem Zwillingsbruder Ralf zudem durch die Eifeler Säle.
Ohne seinen Bruder läuft für Frank Bertram auch während
seiner "Dienstzeit" als Blangemer Prinz nichts. Ralf
steht den Tollitäten als "Finanzpage" zur Seite. Bei
der Bestellung des zweiten Pagen, des "Herzpagen", griff
Prinzessin Anja ihrerseits auf ihren Bruder zurück: Michael
Johnen nahm an der Seite seiner Schwester Platz und
komplettierte die recht junge und dynamische Riege. Die
Vorjahres-Regenten Franz und Ursula Oebel gratulierten
als Erste und überreichten die obligatorischen Insignien.
Franz Caspers, Blankenheims stellvertretender Bürgermeister,
übergab Frank I. eine Urkunde, die ihm an der
oberen Ahr uneingeschränkte Macht zusichert. Im
Anschluss legte das neue Prinzenpaar ein Tänzchen aufs
Parkett. Bei den Blankenheimer Traditionsfiguren, den "Jecken
Böhnchen", drohte für die neue Session eine Vakanz.
Das wollte der zuständige Junggesellenverein den Gästen
zumindest so klarmachen. Mit Thomas Bons und Thomas Hellenthal ließen sich dann aber doch zwei
gestandene
Karnevalisten "weich klopfen".


[ Pressebericht 2001 ] [ Pressebericht Seite 2 ] [ Pressebericht Seite 3 ] [ Pressebericht Seite 4 ] [ Pressebericht Seite 5 ] [ Pressebericht Seite 6 ] [ Pressebericht Seite 7 ] [ Pressebericht Seite 8 ] [ Pressebericht Seite 9 ] [ Pressebericht 2001 10 ] [ Pressebericht Seite 11 ] [ Pressebericht Seite 12 ] [ Pressebericht Seite 13 ] [ Pressebericht Seite 11 ] [ Pressebericht Seite 12 ] [ Pressebericht Seite 13 ] [ Presseberichte 2001 Seite 14 ] [ Pressebericht Seite 15 ] [ Pressebericht Seite 16 ]