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Pfarrkirche Blankenheim
 (1495 - 1505) 

Pfarrkirche

Graf Johann I. (1488-1524) und seine Frau Margarete, Gräfin von der Mark und Aremberg, erbauten in der Zeit von 1495 bis 1505 die spätgotische Pfarrkirche Blankenheims mit Krypta.

Südöstl. orientierte, dreijochige, aus Bruchstein erbaute u. glatt verputzte, an d. Nordseite fensterlose, mit figürl. Schlusssteinen netzgewölbte Saalkirche mit dreiseit. Chorschluss u. 1616 vorgesetztem Westturm mit Krypta

Damals bestand Blankenheim nur aus der Burg und etwa einem Dutzend Häusern. Die Hauptsiedlung lag auf der Höhe. In Blankenheimerdorf, wo auch die eigentliche Pfarrkirche stand. Das Blankenheimer Gotteshaus mit seinen 200 Plätzen wat vor 500 Jahren für den Ort viel zu groß; es diente vor allem als Wallfahrtskirche. Denn dort wird St. Georg verehrt. In der Kirche werden ein Stück seiner Schädeldecke, Arm- und Beinknochen sowie sechs Reliquientücher aus der Gotik aufbewahrt.

St. Mariä Himmelfahrt hat mehrere Besonderheiten. Die gotische Kirche hat lediglich ein Hauptschiff, dafür aber 2 Emporen. Die mittlere Bühne, "Doxale" genannt, war den Grafen vorbehalten und hatte einen extra Eingang. Erst seit 1743 dürfen alle Gottesdienstbesucher auf ihr Platz nehmen. Eine Besonderheit ist auch die 12 Apostelfiguren, die Ende des 16. Jhd. aus vulkanischem Tuff hergestellt wurden.

Die Orgel stammt aus dem Jahr 1660 und zählt zu den ältesten dieser Instrumente in Deutschland.

Zur Zeit des Kirchenbaus lebten in Blankenheim ausschließlich Katholiken. Während des 16. Jhd. waren alle Blankenheimer für kurze Zeit evangelisch, später wieder alle katholisch. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges zogen immer mehr Menschen mit anderer Religion - Mennoniten, Baptisten oder Moslems - nach Blankenheim. Vor 50 Jahren wurde dann eine evangelische Kirche gebaut.

Der Glockenturm wird im Jahre 1616 von Maria Ursula von Leiningen, der Mutter des erst neunjährigen Grafen Johann Arnold, erhöht und mit einer Uhr versehen. 

Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde der Glockenturm aufgemauert und ein neuer Turm aufgesetzt. Die drei gotischen Schnitzaltäre stammen aus der Schlosskapelle.

Der Grabstein des Paares Graf Johann I. und seiner Frau Margarete ist in der Chorwand eingelassen.

2005 feierte die Pfarrkirche ihren 500. Weihetag. Weihetag war der 09.08.1505
 Führungen über das Pfarrbüro, Tel.: 02449/95140.

alte Kirchturmuhr

alte Kirchturmuhr mit Uhrwerk am Hirtenturm

Das 1907 von der Firma J.F. Weule gebaute Uhrwerk wurde durch die Firma Fink in rund 300 Arbeitsstunden renoviert, nachdem es ca. 1969 aus dem Kirchturm ausgebaut worden war und gegen ein neues Uhrwerk ausgetauscht wurde.  Es wiegt alleine 10 Zentner. Dazu kommt das Glockenspiel mit seinen 13 Bronzeglocken. 

 

 

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