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Das "Tal Blankenheim"

Burg Blankenheim (18. Jahrhundert)

Zu Füßen der Burg entstand während des 11. und 12. Jhs eine Burgsiedlung, die 1341 erstmalig in der Wendung "burg und dal" besonders hervorgehoben wurde. Das "Tal Blankenheim" war kirchlich eine Filiale von Blankenheimerdorf, mit dem die Burgsiedlung bis zur offiziellen Trennung im Jahre 1687 eine Einheit bildete. Das "Tal Blankenheim" war befestigt. Bekannt sind eine ältere innere Befestigung, die in diejenige der Burg Blankenheim eingebunden war, sowie eine weitere jüngere Befestigung. Von der jüngeren Befestigung ist heute noch die so genannte neueste oberste Pforte im Westen der Stadt erhalten. Die Talsiedlung bestand vor ihrer Erweiterung über die Mauerumwehrung hinaus bis zum 17. Jh. aus zwei etwa parallel zueinander verlaufenden Längsstraßen, in denen heute noch eine Reihe von alten Fachwerkhäusern erhalten ist. Sehenswert sind ferner die gotische katholische Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt, 1391 als Filiale von Blankenheimerdorf erstmalig erwähnt. Ihre drei spätgotischen Schnitzaltäre wurden um die Mitte des 16. Jhs. von einem niederrflämischen Meister geschaffen. Die auf einem Flügel nordwestlich des Ortes gelegene katholische Kreuzkapelle wurde 1773 bis 1783 von dem dreimal verheirateten Reichsgrafen Josef Franz Georg Ludwig von Manderscheid-Blankenheim als Sühnekapelle errichtet und diente vornehmlich als Wallfahrtskapelle. Von einem ehemaligen Franziskanerkloster und einem dazugehörenden Hospital sind so gut wie keine Reste mehr erhalten.

 

Wüstungen

Im Gebiet von Blankenheim und Blankenheimerdorf änderte sich seit dem späten Mittelalter die Siedlungsstruktur, weil zahlreiche Siedlungen seitdem wüst wurden. Etwa 3 km südwestlich von Blankenheimerdorf liegen vier wüste Höfe, die im 19. Jh. abgegangen sind: der Bierther Hof, der Manderscheider Hof, der Fritzenhof und der Schnepppenerhof. Nördlich und nordwestlich von Blankenheimerdorf sind die Wüstungen Lutzerath und St. Petersholz bekannt. An der Westgrenze der Gemarkung, gegen Schmidtheim, liegt im Urfttal die im Hochmittelalter aufgelassene Niederungsburg (Motte) Zehnbachhaus, umgeben von zwei weiteren Hofwüstungen, die mit mittelalterlicher Gewinnung von Eisenerz im Zusammenhang stehen. Zwischen dem Urfttal und Blankenheimerdorf liegt schließlich die hochmittelalterliche Höhenburg Alteburg, die vielleicht ein Vorläufer der Burg Blankenheim war. In den Gemarkungen Blankenheimerdorf und Blankenheim finden sich an zahlreichen Stellen ausgedehnte Felder von Erzschürfgruben (Pingen), die nicht nur dem frühneuzeitlichen, sondern auch bereits dem mittelalterlichen und römerzeitlichen Abbau von Eisenerzen zuzuweisen sind.

aus: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, Band 26

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